1. Mannschaft 1951
Stehend v. l.: Kurt Wächter, Eberhardt Vollert, Max Vollert, Alfred |
Ausschnitt aus der 75 Jahre Vereinsgeschichte |
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75 Jahre Vereinsgeschichte
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Vorreiter in Sachen „Fußball in Trogen“ war die Spielvereinigung Trogen. Im Jahre
1920 wurde dieser Verein von 18 jungen Männern gegründet. Es galt damals mit
ungewohnten Problemen fertig zu werden. So stand z.B. weder ein geeigneter Fußballplatz
noch Sportkleidung zur Verfügung. Die SpVgg gehörte der niedrigsten
Klasse des Kreises Hof an. Gespielt hat man wechselweise auf einer Wiese beim
sogenannten Froschbauern (Ortsteil Siedlung), auf einem Stoppelfeld des Landwirts
Max Steinhäußer unterhalb des Friedhofs und auf einer Wiese in der Nähe
des Dorfteiches. Schließlich konnte nach langen Verhandlungen mit dem Rittergut
Trogen ein Gelände am Weißen Bühl gepachtet werden. Damit entfi el für die
Spieler die beschwerliche Arbeit, die gezimmerten Tore ständig an die jeweilige
„Kampfstätte“ zu transportieren. Vorerst ausgeliehene Fußballschuhe wurden
schließlich als Vereinseigentum angekauft und wenn nötig allesamt zur Reparatur
zum Dorfschuster gebracht. Leider ergaben sich immer mehr personelle und
fi nanzielle Schwierigkeiten. Im Jahre 1926 kam der Spielbetrieb zum Erliegen und
der Verein wurde aufgelöst.
Sechs Jahre später erwachte in Trogen wieder fußballerisches Leben. Am 26. Mai
1932 protokollierte Martin Luding die Gründung unseres Vereins (siehe abgedrucktes
Protokoll). Zehn Männer fassten den Beschluss: „Mit heutigem Datum wird ein
Fußballclub gegründet, der den Namen führt: 1. F.Club Trogen“.
Noch im Gründungsjahr nahm man den Spielbetrieb auf und konnte auf das
frühere SpVgg-Gelände am Weißen Bühl zurückgreifen, einen geeggten und plattgewalzten
Kartoffelacker, der in Richtung der Ortschaft ein Gefälle von ca. 2m aufwies.
Als Vereinsfarben bestimmte die 1. Mitgliederversammlung schwarze Hose und
weißes Trikot mit rotem Aufschlag. Anfang der 50er Jahre gingen die Trogener zu
den Traditionsfarben Gelb-Schwarz über.
Mit dem sportlichen Erfolg konnte man zufrieden sein. Beispielsweise erkämpfte
man 1934 in der damaligen Kreisklasse I den 4. Tabellenplatz. Trainiert wurde am
Samstagnachmittag.

